
Der Sadist als Moralist
Inmitten der Französischen Revolution, aus dem Irrenhaus heraus und unter moralischer Selbstinszenierung entwirft der Marquis de Sade einen historischen Roman, in dem das Verbrechen seine eigne Ästhetik hervorbringt.

Inmitten der Französischen Revolution, aus dem Irrenhaus heraus und unter moralischer Selbstinszenierung entwirft der Marquis de Sade einen historischen Roman, in dem das Verbrechen seine eigne Ästhetik hervorbringt.

Zwischen Okkupation, Inflation und Entgrenzung entfaltet Elisabeth Langgässer ein Schreiben, in dem sich die Oberfläche zugunsten einer tieferliegenden Wirklichkeit auflöst.

In „Im langen Sommer geboren“ verabschiedet sich Jens Winter trocken aus dem Dünkel großstadtlinker Milieus.

Till Kinzel rekonstruiert die aristokratische Kälte des Denkens jenseits von Fortschritt, Politik und politischer Verführung. Nicolás Gómez Dávila zog sich zurück und blieb.

Thomas und Klaus Mann gingen, Gottfried Benn sowie Georg Friedrich und Ernst Jünger blieben – „Schreiben in finsteren Zeiten“ von Helmuth Kiesel ist eine Geschichte der deutschsprachigen Literatur der Jahre 1933 bis 1945

Flucht und Trümmer literarisch verarbeitet

Krieg und Ekel in der Literatur von Louis Ferdinand Céline, ein Blick auf sein provokantes Werk und dessen Einfluss auf die Literaturgeschichte.

1949 gewährte der Siebenbürger Albert Wass mit seinem Klassiker „Gebt mir meine Berge zurück!“ einen tiefen Einblick in die ungarische Seele.
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