Literatur
Schöne Literatur und Sachbuch.

Romane oben, Klassiker unten?
Es galt, einen Bücherschrank zu füllen. Gute Gelegenheit, auszusortieren. Was fliegt, was steht wo?

Kubitschek und der Spalt in der Zeit
„Weiße Nacht“ spürt den verborgenen Pfaden hinter der ausgerechneten Welt nach.

Der Sadist als Moralist
Inmitten der Französischen Revolution, aus dem Irrenhaus heraus und unter moralischer Selbstinszenierung entwirft der Marquis de Sade einen historischen Roman, in dem das Verbrechen seine eigne Ästhetik hervorbringt.

Unter der Oberfläche – Elisabeth Langgässer neu lesen
Zwischen Okkupation, Inflation und Entgrenzung entfaltet Elisabeth Langgässer ein Schreiben, in dem sich die Oberfläche zugunsten einer tieferliegenden Wirklichkeit auflöst.

Von links ins Faserland gebogen
In „Im langen Sommer geboren“ verabschiedet sich Jens Winter trocken aus dem Dünkel großstadtlinker Milieus.

Nicólas Gómez Dávila. Absonderung als Bedingung des Denkens
Till Kinzel rekonstruiert die aristokratische Kälte des Denkens jenseits von Fortschritt, Politik und politischer Verführung. Nicolás Gómez Dávila zog sich zurück und blieb.

Wir Unmenschen: Goethes „Faust“
Magisch, makaber, der Zeit voraus: Mit seinem „Faust“ gelang Johann Wolfgang von Goethe dereinst eine archetypische Zeichnung vom modernen Individuum.

Sankya. Roman von Zakhar Prilepin
„Ich bin Russe. Das reicht.“ Sascha, genannt Sankya, mitten im postsowjetischen Russland der 1990er: Korruption, Armut und Oligarchenherrschaft verursachen Wut und tiefe Sehnsucht nach dem russischen Wesen. Ist Radikalität Flucht und Protest oder gar der letzte Sinn des Lebens?

Wie man im Dunkeln sieht – Die „Nachtwachen“ des Bonaventura
Über die Bedeutung eines rätselhaften Romans für die Literaturgeschichte der Moderne

