Literatur

Schöne Literatur und Sachbuch.

Dirk Brockschmidt

Der Sadist als Moralist

Inmitten der Französischen Revolution, aus dem Irrenhaus heraus und unter moralischer Selbstinszenierung entwirft der Marquis de Sade einen historischen Roman, in dem das Verbrechen seine eigne Ästhetik hervorbringt.

Dirk Brockschmidt

Von links ins Faserland gebogen

In „Im langen Sommer geboren“ verabschiedet sich Jens Winter trocken aus dem Dünkel großstadtlinker Milieus.

Dunkles Zimmer mit schattiger Figur
Nero Campanella

Wir Unmenschen: Goethes „Faust“

Magisch, makaber, der Zeit voraus: Mit seinem „Faust“ gelang Johann Wolfgang von Goethe dereinst eine archetypische Zeichnung vom modernen Individuum.

Gregor Heek

Sankya. Roman von Zakhar Prilepin

„Ich bin Russe. Das reicht.“ Sascha, genannt Sankya, mitten im postsowjetischen Russland der 1990er: Korruption, Armut und Oligarchenherrschaft verursachen Wut und tiefe Sehnsucht nach dem russischen Wesen. Ist Radikalität Flucht und Protest oder gar der letzte Sinn des Lebens?